Diagnose: Querschnittlähmung

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Erneut erreichte uns der Fall eines Lkw-Fahrers, dessen Leben von einer Sekunde auf die andere komplett verändert wurde. Nach einem tragischen Unfall sitzt der 48-Jährige im Rollstuhl. Der Hilfsfonds unterstützte ihn mit 5.000 Euro.

 

„Es waren nur Bruchteile von Sekunden, die mein Leben ab jetzt grundlegend verändern werden“, beschreibt der ehemalige Berufskraftfahrer aus Natternbach seine Situation. Der Tag, der für ihn alles verändern sollte, war der 1. Februar 2016. An diesem Tag machte er wie immer seinen Job und half beim Beladen seines Lkw als es zu einem Unglück mit dem Gabelstapler kam. Dieser erfasste ihn mit voller Wucht auf dem Auflieger und stellte die geladene Palette auf ihm ab. Drei Mann bargen den schwer verletzten Fahrer schließlich aus dem Fahrzeug und er wurde ins Krankenhaus gebracht. Hier wurde die Diagnose „schwere Prellungen“ gestellt und da der Berufskraftfahrer nicht für dienstunfähig erklärt wurde, ging er weiter seiner Arbeit nach. Mit starken Schmerzen kam er erneut in die Klinik und nach einem CT wurde ihm gesagt, er habe eine schwere Prellung am Steißbein und müsse für das kommende halbe Jahr mit intensiven Schmerzen rechnen. Bereits zu diesem Zeitpunkt hatte der Fahrer Lähmungserscheinungen vom Bauchnabel abwärts. Er war eine Zeitlang krankgeschrieben, nahm danach aber seine Arbeit wieder auf. Auf einer seiner Touren begannen seine Beine plötzlich zu Kribbeln und er war ab dem Bauchnabel gelähmt, konnte weder schalten noch bremsen. Es gelang ihm, den Lkw ausrollen zu lassen und die Rettung zu verständigen. Nach einer Bergung unter Vollnarkose wurde er erneut in ein Krankenhaus gebracht. Nach weiteren Untersuchungen erfuhr er, sein Steißbein sei zertrümmert. Es folgte eine lange Zeit, die er im Liegen verbringen musste. Tatsächlich kam er aber wieder auf die Beine und begann erneut zu arbeiten. Wieder auf Tour bekam er ein Stechen in der Leiste, spürte seine Beine und Füße nicht mehr. Er musste aus dem Lkw geborgen werden und wurde mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik geflogen. Hier teilten ihm die Ärzte mit, der Trümmerbruch sei verheilt. Allerdings wären die gebrochenen Knochen so schlecht zusammengewachsen, dass Ablagerungen entstanden seien, die sowohl das Rückenmark als auch die Nerven nachhaltig geschädigt hätten. Der Fahrer aus Österreich muss seitdem im Rollstuhl sitzen. Die alles verändernde Diagnose: Querschnittlähmung. Mit seiner tragischen Geschichte hat er sich schließlich auch an „ Fahrer helfen Fahrern“ gewandt und um Hilfe, Tipps und Ideen gebeten. Der Hilfsfonds unterstützte den Fahrer mit 5.000 Euro.

Eine Antwort auf Diagnose: Querschnittlähmung

  • 01
    Jörg

    Ich kann unter Tränen sagen habt vielen Dank auch Frau und Kind sagen danke für die Spende…Sie hilft uns auch grade sehr über finanzielle Engpässe…..Da Finanziell noch nichts geregelt werden kann….gglg

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