Unverschuldet in Not geraten

 

Der Tod eines Berufskraftfahrers hinterlässt eine große Lücke im Leben seiner Frau und seiner Tochter. Um wenigsten die finanzielle Belastung für die kommende Zeit ein wenig abzumildern, unterstützt der Hilfsfonds die Beiden mit einer Spende von 3.000 Euro.

 

Die letzten drei Lebensjahre des 52-jährigen Fahrers aus Darmstadt wurden von einem Krebsleiden bestimmt und überschattet. Dennoch versuchte er lange Zeit, sein Leben so normal wie nur möglich weiter zu gestalten. Obwohl er mehrere Operationen über sich ergehen lassen musste, schöpfte er immer wieder Mut und Zuversicht, sammelte neue Kräfte für die Arbeit und lernte für seine Weiterbildung.

Im März 2019 legte er seinem Chef seinen verlängerten Führerschein mit den dafür abgeschlossenen Modulen vor und meldete sich zuversichtlich zurück.

Leider hatte das Leben einen anderen Plan: Der Gesundheitszustand des Mannes verschlechterte sich wieder und schließlich verlor er im Dezember letzten Jahres den Kampf gegen die Krankheit.

 

Sein Chef, der sich im Fall seines Fahrers an „Fahrer helfen Fahrer e.V.“ gewandt hat, sagt: „Wir verlieren einen guten Freund, Kamerad und Mitarbeiter.“

Im selbst sei es nun ein Anliegen, der Frau seines ehemaligen Fahrers zu helfen. Da sie sehr intensiv mit der Pflege ihres Mannes beschäftigt war, konnte sie ihrem eigenen Beruf nur teilweise nachgehen. Die finanzielle Belastung für ihren eigenen und den Lebensunterhalt ihrer Tochter liegt nun alleine auf ihren Schultern. Der Hilfsfonds unterstützt sie mit einer Spende in Höhe von 3.000 Euro.

 

 

Schreibe einen Kommentar

5 − 1 =